

LAY DOWN ROTTENwurden im Jahr 1999 als Soloprojekt von Daniel Jakobi gegründet. Die ersten Songs in Eigenregie waren geschrieben und er beschloss an dem Projekt weiter zu arbeiten. Nachdem er das Material einigen begeisterten Musiker-Kollegen vorgespielt hatte, traten im Mai 2000 Timo Claas, Johannes Pitz und Daniel 'Mini' Benner der Band bei und aus dem Solo-Projekt von Daniel Jakobi wurde LAY DOWN ROTTEN.
Im November 2000 wurde daraufhin kurzerhand die erste Demo-CD COLDER AS COLD mit vier Songs aufgenommen, welche sehr gute Reaktionen hervor rief. Im Juli 2001 wurde dann mit den Aufnahmen für die zweite Demo-CD WAY OF WEAKNESS begonnen. Da diese Demo-CD wieder quasi in Eigenregie produziert wurde nahm man sich etwa 4 Monate Zeit für die Bearbeitung. Im September 2001 verließ Johannes (Bass) die Band aus beruflichen Gründen. Ein Ersatz war mit Uwe Kilian glücklicherweise schon im selben Monat gefunden. Auch 2002 wurden fleißig neue Songs geschrieben, da die bisherigen Veröffentlichungen sowie die Konzerte der Band sehr gute Reaktionen hervorrufen konnten. Leider fehlte in diesem Jahr das nötige Budget um erneut ins Studio zu gehen, daher wurde weiter geprobt und gespart. Im April 2003 gingen die Jungs in das Dessert Inn Studio in Edingen, um binnen zwei Wochen das Debüt Album PARALYZED BY FEAR einzuhämmern. Nachdem dann im Oktober 2003 das Album über REMISSION RECORDS veröffentlicht wurde, begab man sich im Frühjahr 2004 zusammen mit Meatknife und Gorezone auf die Grind'm'All Tour, die insgesamt zehn Dates in Deutschland umfasste. Kurz nach der Tour entschied man sich dazu, mit Jost Kleinert einen zweiten Sänger in die Band zu holen, der Daniel Jakobi vor allem live unterstützen soll, um dem Publikum eine noch bessere Performance bieten zu können. Nach dem die Einarbeitung von Jost reibungslos lief, konzentrierte man sich weiter auf das Songwriting für das zweite Album COLD CONSTRUCTED, welches im Juli 2004 erneut im DESERT INN Studio eingespielt wurde. Das Album schlug ein wie eine Granate. Die Metalpresse überschlug sich mit Lobenshymen und beflügelte damit die Band zu neuen Taten. LAY DOWN ROTTEN spielten so viele Konzerte wie irgend möglich, um das Album gebührend zu promoten, arbeiteten aber parallel dazu fleißig an neuem Material.
Im November 2005 wurde die Vorproduktion zum BREEDING INSANITY-Album abgeschlossen und so ging man bereits im Dezember wieder ins Dessert Inn Studio, um den neuen Hassbatzen einzuprügeln. Zusätzlich zum normalen Album erschien eine limitierte Doppel-CD, die drei Coverversionen sowie zwei CD-Rom Video-Tracks enthält. Das Coverartwork von BREEDING INSANITY wurde diesmal von Björn von Killustrations angefertigt die u.a. auch schon für Dew Scented, Aborted, Debauchery, Obscenity oder Avulsed tätig waren. Dieses Album katapultierte die Band innerhalb kürzester Zeit an die Spitze des deutschen Death Metals und öffnete der Band völlig neue Türen. Eine Tür war zum Beispiel die Unterzeichnung eines Deals bei METAL BLADE, einem der renommiertesten Labels der Metalwelt.
Kurz nach dem neuen Vertragsabschluss begann die Band wieder an neuen Songs zu arbeiten. Während des Songwritings entschloss sich Daniel Benner dazu, die Band aufgrund musikalischer Differenzen zu verlassen. Glücklicherweise hatte man bereits im April 2007 mit Nils Förster (WHEN SORROW ENDS) einen neuen Mann für den Posten an der Lead Gitarre finden können, der sich bereits an der Studioarbeit für das BREEDING INSANITY-Album beteiligte und auch schon als Ersatzmann live die Axt geschwungen hatte.
Im Juni 2007 enterte die Band erneut das DESERT INN Studio um das METAL BLADE-Debüt RECONQUERING THE PIT aufzunehmen. Daniel Benner und Nils Förster teilten sich bei den Aufnahmen die Arbeit an der Lead-Gitarre. Nach der Veröffentlichung im November 2007 und den mehr als guten Pressereaktionen spielten LAY DOWN ROTTEN ca. 100 Shows quer durch Europa inklusive diverser Festivalshows wie das Summer Breeze Open Air, Fuck The Commerce, Party San, Neurotic Death Fest, Way of Darkness etc. und einer Tour mit Hatesphere und Dismember und einer weiteren Tour mit u.a. Neaera und Legion of the Damned.
Im Dezember 2008 verschanzte man sich erneut im DESERT INN Studio um den Brecher GOSPEL OF THE WRETCHED einzuspielen, der von der Szenegröße Dan Swanö mit einem brachialen Mix und Mastering veredelt wurde. Außerdem konnte man neben Dan Swanö die Death Metal-Helden Martin van Drunen und Marc Grewe für diverse Guestvocals für das Album gewinnen. Im Moment freut sich die Band auf den Release im Mai 2009 und bereitet sich auf den Festivalsommer (u.a. Legacy Festival und Death Feast Open Air) vor.
